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SUBWAY RIDERS
Directed by Amos Poe, Director of Photography Hannah Heer
Producer Hannah Heer

USA 1979/81, 120 minutes, 16mm, Color

Cast: Susan Tyrrell, Robbie Coltrane, John Lurie, Amos Poe, Cookie Mueller, Charlene Kaleina, and Bill Rice

 

Reviews | Credits

World Sales:
riverlightspictures@gmail.com

***** "AUSSERGEWÖHNLICH!" -Rudolf John, KURIER LEGEND

"SUBWAY RIDERS folgt einer komplizierten Dramaturgie. Permanent verändert Poe die Erzählerperspektive und mit ihr die Personen. Korrespondierend mit dem Wechsel dieser Ebenen vollzieht sich ein exzessives Spiel mit Kameraperspektiven und Farben. SUBWAY RIDERS erinnert dabei in seiner Struktur mehr an ein Musikstück als an einen Film. Und doch sind es gerade die Bilder von Johanna Heers ausgezeichneter Kamera, die faszinieren, sind es die Farbspiele (die den Personen ihre eigene Farbe zuordnen), formulieren sie doch eine Ästhetik der Großstadt, der Gefühle von Einsamkeit und Entfremdung, die man dort erlebt.
SUBWAY RIDERS ist dabei ein Film, der so melancholisch sein kann wie ein Saxophonsolo, das einer vor sich hinbläst, aber er besitzt auch etwas von der Agressivität des Saxophonspiels. Als filmmusikalische Metapher für Isolation ist das Saxophonsolo im konventionellen Spielfilm mittlerweile reichlich abgegriffen; zum Leitmotiv, zum Thema hochstilisiert wird es in SUBWAY RIDERS indes überzeugend." -Rainer Casper

Ein Psycho-Killer, der seine Opfer nachts mit seinem Saxofon-Spiel anlockt; ein verschwitzter, übergewichtiger Cop, der auf den Serien­mörder angesetzt ist; Frauen, die der Drogensucht oder der Prostitution verfallen sind; schließlich ein rettender Engel, wo keine Rettung möglich scheint. Dieses grandiose Großstadt-Epos erzählt vom Getrieben- und Verloren-Sein in einem übermächtigen, schattenhaften Moloch, in dem existenzielle Doppelungen und inszenatorische Doppelbödigkeiten vorherrschen (so wird der Killer Anthony von John Lurie und Amos Poe gespielt). Die Noir-City New York, sie ist hier dank der exzellenten Kameraarbeit von Hannah Heer in gleißendes Neonlicht und unzählige Nachtschatten getaucht. Inmitten dieser triebhaften, kongenial vertonten Unterwelt fühlen sich die Figuren zutiefst verloren und destinationslos: „Everybody’s riding the subways, waiting for stations“, sagt eine der Frauen, „but when do you get off?“ -Chistian Höller, Filmmuseum, Wien

ATEMLOS
"Wenn New York ins Bild kommt, gerät die Welt aus den Fugen, tanzen die Straßenlaternen wie verrückt gewordene Leuchtkäfer über die Leinwand. Und von New York vor allem handelt der Film, wobei der Name nur ein Synonym für die Stadt an sich ist und für das Lebensgefühl der achtziger Jahre. Das frellich wurde in "Subway Riders" in Kinobilder umgesetzt wie nie zuvor."
-Georg Schmidt, TIP Magazin, Berlin 6/83

"Einer der cinephilen Kultfilme der achtziger Jahre!"
-Franz Manola, DIE PRESSE

"Ein Einblick in das Leben der Großstadt New York, erzählt anhand von sehr merkwürdigen Menschen: dem Saxophonspieler, der seine nächtlichen Zuhörer auf der Straße erschießt, der meckernden Nachbarin, dem dicken Polizisten und seiner rauschgiftsüchtigen Ehefrau. Alles ist laut, dunkel, nervend. SUBWAY RIDERS ist ein Streifen mit einer ganz neuen Energie, mit einer visuellen Kraft und einer eigenwilligen Gestaltung, wie man sie seit den ersten Tagen des amerikanischen Underground-Films nicht mehr erlebt hat. Nicht nur die Menschen und die Geschichten sind in SUBWAY RIDERS radikal anders, auch die irreal wirkende Realität, das Begriffe wie "subjektiv" und "objektiv" bedeutungslos werden läßt." -FILMSZENE, Berlin

"Nur ganz selten wird einem bewußt, daß dies ein ungemein kunstvolles Filmgebilde ist; daß die Menschen Schauspieler sind und die Geschichten nur Geschichten. Zu ungestüm stürmt dieser Film voran mit einer Gewalt, die oft einem aus den Fugen kippenden Jazzstück ähnelt - wie man überhaupt die verschachtelten Geschichten am ehesten mit einem Musikstück vergleichen kann." -Andreas Missler, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"A bizarre series of murders have occurred in New York's subways. A sax player practices while above him a call girl grinds her heels into the floor. The junkie Wife of a cop gets high while her husbands works desperately to find the psycho-killer. A writer has a movie to write. If you ride the subways of New York City everyday, you can see them any day or night. Everyday people. Anonymous dangers. Frustration. Obsession."
-Hal Hinson, Carnegie Cinema, April 1981

"No instrument can make a lascivious suggestion better than a saxophone in the hands of a pervert, and SUBWAY RIDERS understands this and many other things about the doomed people whose lives begin when the sun goes down. The story's not the thing--this movie isn't a narrative, it's an environment. You do not analyze this movie. It doesn't matter how the plot turns out. Who cares who did it? SUBWAY RIDERS is a hymn to style. It is not an imitation of old Hollywood B pictures about hoods and dopers. It is a meditation on them. There are eight million stories in the city, and this is one of them." -Roger Ebert, Chicago Sun-Times

"SUBWAY RIDERS is an atmospheric feature, which in its stylized fashion accurately captures the feeling of big-city anomie today with a nod to the cine-noir approach of the 1940s." -Variety

   
 

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